Zwischen Kurz- und Langzeichen liegt die Formosastraße

Die Stäbe der Stoßzeitenverkehrslotsen zeigen nach Skandinavien.
Ihr Picasso hair style bleibt mir verborgen.
Jede Ampel hat eine individuelle Umsteigezeit von der einen zur anderen Straßenseite.
Aus Fußgängersicht.
Der Mond ist ein nicht ausgekochter Dumpling.
Er fühlt sich aber geeicht an.
Akustisch äußert die Stadt eine Brut Kopfschmerz.
Möglicherweise sind Dienstage besonders populäre Tage, sich auszulärmen.
Nicht hochzuschalten: zweigängig durch die Stadt.
Lärm. Kopfschmerz. Und die Magistralengeschlinge: Gehörknöchelchen aus Beton.
Läden wie Hotellobbies für Pralinen, Schreine für einzelne Früchte, milchglasbeleuchtet.
An diesem Hochblock wird noch gebaut, Louis Vuitton.
Mode für die Frau aus der Nachbarschaft. Den Mann.
Dann wieder Verschläge für Glühbirnen, Eisendrahtwaren, Handleuchten für die Dunkelheit.
Ausstülpungen von Nachtmarkt.
Alte Gewerbe: Dampfküchengeschirr.
Die Müllabholer halten mit Fanfare: ein Klingelton. Kein Platz für Tonnen.
Die Metro stoppt mit einem Es-klingt-wie-Frösche-Geräusch.
Die Postwagen wirken wie geprügelt.
Ich fühl mich wie ein Revanchist: unter lauter Smartphoneführern mit Notizbuch, true ink.
Hongkong scheint aber noch weit digitaffizierter.
Wo kann man bei sich sein, ohne zu knistern?
Im Cola Forest?
Der Schnee sei eher schwarz hier, sagt der Chauffeur. Schwarz und flach.

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~ von R - 25. Oktober 2012.

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