Rotterdamer Fingerübung

Auch das hier ist kein Gedicht, sondern eine Art Vertrag.

Während des ersten Schwungs Zeit in dieser Stadt prickelten Windmoleküle auf meiner Haut, manchmal extrem trockne Atome.

Sie rochen wie das Möwenelement.

Ich sah die besten Fahrräder meiner Generation von Schlössern verschlossen. Ich sah sehr ambitionierte Fahrradtaschen. Ich fragte mich, was wohl die extravaganteste wäre: zwei kleine Kängurus beiderseits des Gepäckträgers arretiert?

Am Blauen Bahnhof bot man mir Brandbier an. Ich bevorzugte jedoch Explosionsmilch.

Ich traf keinen einzigen Seemann. Dafür traf ich Wolkenjungs mit Ozeanen in ihren Gedanken.

Mein Portmonee wurde schwerer, denn es wurde leichter.

Vermutlich bestellte ich zu viel von »so viel hängt ab von einer roten Schubkarre«. Und von Zuständen so ähnlich.

Obwohl ich das nicht verstehe, suche ich immer noch nach einem Laden, in dem man den Geruch des benachbarten Flusses erhalten kann.

Kein einziger Idiot brachte mir sein Idiom bei.

Ich glaube, die Leute sind so orange, wie sie sich fühlen.

Ich hoffe, dass die Gedichte, die ich gehört habe, anfangen zu existieren. Ich hoffe so zart wie ein Zar.

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~ von R - 15. Juni 2010.

4 Antworten to “Rotterdamer Fingerübung”

  1. wonach schmeckt eigentlich das sommerloch?

  2. Nach der Hingabe an die Hingaben danach.

  3. ¡Estoy esperando un »Ejercicio para los dedos de Buenos Aires« con impaciencia!

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