Gruß aus der Bewegung heraus

Die Lage ist schlecht. Noch immer Berge. Überall fast schmerzhaft erstarrte Oszillation. Wir fühlen uns wie nicht ganz ausmumifiziert. Trotzdem zitiert man unsere Körper und das, was sich in ihnen bewegt, das heilige Synapsium. Wir sehen das. Wir sehen auch die Gedankenkolchosen. Sehen, dass sich in unserer Anwesenheit ein neues Perfekt entwickelt. Details, die das große Ganze zersetzen. Viel Nebel also. Doch immer wieder auch Rotwild, das uns in die Ferngläser gerät. Und das sich dadurch, dass wir schärfer stellen, zu verletzen scheint.

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~ von R - 4. November 2009.

2 Antworten to “Gruß aus der Bewegung heraus”

  1. gefällt mir. besonders der letzte satz.

  2. Stellvertretend für uns alle bedanke ich mich bei dir, Stellvertreterin deiner (selbst) und — zumindest für mich — deines Bezirks, der da, wo du und ihr wohnt, tatsächlich zu einem Berg sich … aufschmiegt. Mir gefallen vor allem die höchstwahrscheinlich von Rotwild camouflierten Gedankenkolchosen, deren Bezeichnung von Adam Soboczynski stammt. Adam, den wir hier, in der Klause zum Universum, ehrführchtig nicht anders als Obo nennen.

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