Postkarte 535

Geliebte,
ich lebe, wie du weißt, in einer Korona aus Rotlicht, Parkhäusern und in großem Umfang niedergelassenen Friseuren.
Nicht grundlos legte ich mir ein Asphaltarium an.
Zweistellig ist die Größe von Einsamkeit in dieser Stadt. Zweischneidig. Und doch kein Schwert, keine Lanze.
Die Menschen in den Cafés und Parks stehen lächelnd und unauffällig konform gekleidet zu ihren elementaren Apathien.
Sie sind bereits die Sintflut.
Heute habe ich eine Hämoglobinbuche entdeckt. Dreimal darfst du raten, wo. Musst du aber nicht. Deine Phantasie ist das Ergebnis, das zählt.
Weiterhin Aravind Adiga gelesen. Ich weiß jetzt, wie er heißt.
Ich heiße vielleicht Ähnlichkeit zum Scherenschnitt von Ludwig Uhland.
Wie schön, dass du nicht allergisch bist gegen Schnee.
Dein Juli, Theben und Pulsar.

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~ von R - 21. April 2009.

Eine Antwort to “Postkarte 535”

  1. Asphaltarium, das wäre doch wirklich schön!

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